
Michael Theilig
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Michael Theilig blickt auf eine lange und vielseitige musikalische Laufbahn zurück. Seine musikalische Ausbildung begann an der städtischen Musikschule in Gera, wo er acht Jahre Trompete erlernte. Mit 17 Jahren gewann er den renommierten Stavenhagenpreis für jugendliche Nachwuchsmusiker im Fach Trompete.
Nach seiner beruflichen Ausbildung und einem pädagogischen Fachschulstudium war er viele Jahre als pädagogischer Mitarbeiter bei der Stadt Gera tätig. In dieser Zeit übernahm er die musikalische Leitung des Jugendblasorchesters und engagierte sich intensiv in der Ausbildung und Förderung junger Musikerinnen und Musiker.
Nach der politischen Wende wirkte Michael Theilig als Leiter einer städtischen Kultur- und Freizeiteinrichtung sowie als Mitarbeiter im Kulturamt der Stadt Gera. Parallel dazu blieb er der Musik treu – als Trompetenlehrer an der städtischen Musikschule und aktiver Musiker in verschiedenen Orchestern und Ensembles.
Von 2015 bis 2024 war Michael Theilig freiberuflich als Trompetenlehrer und Musiker tätig. In seiner Freizeit leitete er bis 2024 die Bläservereinigung Wünschendorf als Dirigent und musikalischer Leiter. Besonders am Herzen lag ihm dabei stets die Nachwuchsförderung, die er über Jahrzehnte mit großem Engagement betrieb.
Seine langjährige Tätigkeit als Trompeter in verschiedenen Ensembles und Orchestern sowie zahlreiche Weiterbildungen untermauern seine Erfahrung im Ensemble- und Orchesterspiel – und ganz besonders in der Betreuung junger Musikerinnen und Musiker.

Temi Raphaelova
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Die gebürtige Bulgarin begann ihre musikalische Ausbildung mit Querflöte und Klavier am Musikgymnasium in ihrer Heimatstadt Pleven. Später studierte sie Gesang und Ensembleleitung an der Musikakademie in Sofia und an der Kunstuniversität Graz. Sie gewann den ersten Preis beim internationalen Gesangswettbewerb „Ondina Otta“ in Maribor (Slowenien) und trat nachfolgend im dortigen Opernhaus auf. Engagements in anderen Häusern, wie in Craiova und Klausenburg (Rumänien), Nationaloper Brünn (Tschechien), Theater Erfurt und Nationaloper Sofia folgten. Sie sang verschiedene Rollen, darunter die Königin der Nacht in „Die Zauberflöte“, Oscar in „Un ballo in maschera“, Liu in „Turandot“, Norina in „Don Pascuale“, Adina in „L’elisir d’amore“, Gilda in „Rigoletto“ und Violetta in „La Traviata“.
Mit dem Bulgarischen Rundfunkorchester unter der Leitung von u.a. Karl-Heinz Knobloch und G. Palikarov nahm sie Arien und Duette auf. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Samuel Bächli, Walter Gugerbauer, Enrico Calesso, Arturo Tamayo, Keri Lynn Wilson sowie Regisseuren wie Christian Pöppelreiter, Robert Tannenbaum und Vera Nemirova.
Als Konzertsängerin trat sie u.a. mit dem Dresdner Residenzorchester und dem Johann-Strauss-Orchester Leipzig auf.
Derzeit ist Temi Raphaelova hauptberuflich Musikpädagogin an der Kreismusikschule „Heinrich Schütz“ in Torgau, singt im Trio „fors fortuna“ und leitet den Chor des Bulgarischen Kulturverein „Pentscho Slavejkov“ e.V. in Leipzig und den Theaterchor des Saxonia Opera e.V. in Eilenburg.
Seit März 2025 hat sie zudem die musikalische Leitung des Symphonischen Blasorchesters Leipzig übernommen.

Jörg Buschmann
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„Wer ein Instrument spielt, kann nicht unglücklich sein.“
Ein Spruch den Jörg Buschmann (geb. 1962) sein Leben lang begleitet. Die Amateurblasmusik spielt eine wichtige Rolle in seinem Leben.
Mit 10 Jahren trat er dem damaligen „Schau- und Melodiefanfarenzug Iskra“ bei. Über drei Jahrzehnte, bis Ende der 90-Jahre, arbeitete er an der Seite von Helmuth Römer mit an der Entwicklung vom damaligen Fanfarenzug bis hin zum symphonischen Blasorchester. In seinen letzten vier Jahren im „Jugend- und Blasorchester Leipzig e.V.“, übernahm Jörg Buschmann die Verantwortung als Dirigent.
Im Jahr 2000 absolvierte er den Abschluss zur „Leitung von Blasorchestern“ an der „Bläserakademie Sachsen“. 2002 wechselte sein Lebensmittelpunkt von Leipzig nach Magdeburg. Auch in seiner neuen Heimat begleitete ihn sein o.g. Motto weiter. Somit übernahm er gern die Verantwortung als Dirigent des „Jugendblasorchester Staßfurt“ in den Jahren 2004 – 2014.
Heute spielt Jörg Buschmann als Posaunist im „Sinfonieorchester Magdeburger Musikfreunde e.V.“, im „Großen Bläserensemble der Musikschule „Georg Philipp Telemann“ Magdeburg“ sowie als Posaunist und Dirigent bei den „Dombläsern“ des Magdeburger Doms. Darüber hinaus leitet er seit 2013 als Dirigent ein musikalisches Projekt in Brandenburg.
In den zurückliegenden Jahren wirkte Jörg Buschmann musikalisch auch an den verschiedensten Projekten in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Bayern und in Österreich mit.

Stefan Walther
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Stefan Walther wurde 1947 in Leipzig geboren und stammt aus einer Familie mit musikalischer Tradition: väterlicherseits waren alle Familienmitglieder Musiker.
Er lernte Klavierspielen und ergriff den Beruf des Klavierbauers. Später studierte er Klarinette an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy«. 1970 spielte er beim Rundfunk-Blasorchester Leipzig vor und wurde prompt eingestellt. In den 1980er Jahren, nachdem er begonnen hatte für das Rundfunk Blasorchester Leipzig zu komponieren, folgte ein Studium für Arrangement.
Mehr als vier Jahrzehnte lang hat Stefan Walther das Rundfunk-Blasorchester, die heutige Sächsische Bläserphilharmonie, nicht nur als Klarinettist begleitet, sondern auch dessen Repertoire mit vielen Arrangements mitgeprägt. Von 1990 bis 2011 war Stefan Walther Konzertmeister des Rundfunk Blasorchesters, außerdem war er seit 2001 bis 2011 der musikalische Leiter der »Neuen Scherbelberger«, der Volksmusikformation des Orchesters.
Seit ihrer Gründung ist Stefan Walther der musikalische Leiter der ISKRA Oldstars.
